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Technische Hilfe FAQ - Häufige Fragen

Technische Hilfe

Auspacken der Kuckucksuhr

Überprüfen Sie, ob alle Teile vorhanden sind:
1. Kuckucksuhr, 2a. Aufsatz mit Vogel oder 2b. Aufsatz mit Hirschkopf und 2 Geweihen, 3. Pendel, 4. 2 Gewichte für Kuckucksuhr ohne Musik oder 3 Gewichte bei Kuckucksuhren mit Musik.

Uhren der Art Schwarzwaldhaus, Schwarzwaldmühle oder Schweizerhaus haben keine Aufsätze der Art 2a oder 2b. Bitte überprüfen Sie, ob evtl. kleine Holzteile der Uhr sich durch den Transport gelöst haben und lose im Karton liegen.
Wenn dies der Fall ist, kleben Sie diese Teile bitte mit etwas Klebstoff wieder an der Uhr an.

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Transportsicherung entfernen

Uhr vorsichtig mit der Vorderseite auf eine weiche Unterlage legen.
Mit einem Schraubenzieher oder Stift in den rechteckigen bzw. runden Ausschnitt (11) etwa in der Mitte der Uhr hineinfassen und die abnehmbare Rückwand herausnehmen.
Achtung: In das untere Loch (12) nicht mit dem Finger oder einem Werkzeug hineinfassen

Papierstreifen (5), der in der Tonfeder steckt, sehr vorsichtig herausziehen, die Tonfeder selbst dabei keinesfalls verbiegen oder verschieben. Die U-förmigen Klammern (6), die die Blasebälge zusammenhalten, herausziehen und für einen evtl. späteren Weitertransport der Uhr aufbewahren.
Rückwand wieder einsetzen und verriegeln.
Vorsicht: Am Uhrwerk selbst keine Drähte verbiegen.

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Schnitzereiaufsatz anbringen

Schnitzerei (2a oder 2b) vorne am Dach in die Halterungen einschieben und Befestigungsschrauben fest anziehen, um einen guten Halt zu gewährleisten.

Bei Schnitzereiaufsätzen mit Hirschkopf zuerst den Hirschkopf mittels der beigefügten Schraube befestigen, dann den gesamten Aufsatz an der Uhr befestigen. Geweihe aufstecken. Geweihspitzen schauen dabei nach innen.

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Aufhängen der Uhr

Starken Nagel oder Schraube mit Dübel (13) schräg nach oben ragend etwa 2 Meter über dem Fußboden, in die Wand einbringen und ca. eine Daumenbreite vorstehen lassen.

Die Uhr an der obersten runden Öffnung (9) senkrecht aufhängen. Erst jetzt den Verschlußdraht des Kuckuckstürchens (7) zur Seite drehen, so daß der Draht in keinem Fall das Öffnen und Schließen des Kuckuckstürchens behindert.

Erst wenn die Uhr an der Wand hängt, den durchgezogenen Sicherungsdraht vorsichtig seitlich herausziehen und das Päckchen (8) mit den Ketten öffnen. Ketten langsam nach unten geben und etwaige Knoten in den Ketten vorsichtig lösen.
Unbedingt beachten, dass die Uhr jetzt nicht mehr hingelegt oder auf den Kopf gestellt wird - sonst fällt die Kette vom Kettenrad.
Das Pendel (3) in die Pendelführung (10) einhängen.Gewichte in die Kettenhaken einhängen, damit ist die Uhr betriebsfertig.

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Uhr in Betrieb nehmen

Hängt die Uhr senkrecht an der Wand, das Pendel leicht anstoßen. Hängt die Uhr richtig, darf das Pendel nicht im Gehäuseschlitz streifen, sondern muss frei schwingen und das Ticken der Uhr muß sich gleichmäßig anhören. Mit Ihrem Gehör das gleichmäßige Ticken kontrollieren, evtl. die Uhr ganz leicht nach links oder rechts verschieben, bis ganz gleichmäßiges Ticken hörbar ist.

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Einstellen und Regulieren der Zeit

Zum Einstellen der Uhrzeit, den langen Zeiger links herum (gegen Uhrzeigersinn), auf die momentane Uhrzeit drehen, der Ruf stellt sich automatisch ein. Niemals den kurzen Zeiger berühren oder verschieben.Wird der lange Zeiger rechts herum (im Uhrzeigersinn) gedreht, so muss der zur halben und vollen Stunde ausgelöste Kuckucksruf stets zu Ende rufen, bevor weitergedreht wird. Bei einer Kuckucksuhr mit Musikwerk muss die Melodie immer zu Ende spielen, dann erst darf der lange Zeiger weitergedreht werden.

Ihre Kuckucksuhr ist bereits vorreguliert, die Feinregulierung nehmen Sie jedoch selbst vor, dazu beobachten Sie Ihre Uhr über einen Zeitraum von 24 Stunden.Geht die Uhr zu schnell, schieben Sie die Pendelscheibe (3a) etwas nach unten. Geht die Uhr zu langsam, schieben Sie die Pendelscheibe etwas nach oben.Bei Kuckucksuhren mit Metallpendel wird die Pendelmutter solange nach rechts (schneller) oder nach links (langsamer) gedreht, bis die Uhr genau geht.Die Feinregulierung erfolgt über mehrere Tage hinweg, bitte nicht die Geduld verlieren.

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Schlagabschaltungshebel

Ihre Uhr besitzt einen manuellen Schlagabschaltungshebel seitlich oder unten am Gehäuse.

  • Ist der seitliche Hebel in der oberen Position, so schlägt die Uhr nicht.
  • Zeigt der seitliche Hebel nach unten, so schlägt die Uhr ganz normal.
  • Ist der Hebel an der Unterseite des Gehäuses nach oben gedrückt, so schlägt die Uhr nicht.
  • Ist der Hebel an der Unterseite herausgezogen, so schlägt die Uhr.
  • Kuckucksruf und Melodie werden immer zusammen aus- oder eingeschaltet, einzelnes Aus- oder Einschalten ist nicht möglich.
  • Bitte beachten Sie, dass der Schlagabschaltungshebel immer in der jeweiligen Position einrasten muß, sonst funktioniert die Abschaltung möglicherweise nicht richtig.
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Einziehen der Ketten, Aufziehen der Kuckucksuhr

Haben Sie eine Kuckucksuhr mit 24 Stundenwerk, so werden die Gewichte Ihrer Uhr einmal täglich aufgezogen.

Haben Sie eine Kuckucksuhr mit 7 Tagewerk, so werden die Gewichte Ihrer Uhr einmal in der Woche aufgezogen, dabei beim Aufziehen an der Kette leicht mithelfen.

Um das Uhrwerk nicht zu stark zu belasten, bitte die Gewichte langsam, gleichmäßig und nicht ruckartig aufziehen.

Die Gewichte Ihrer Uhr gehen nicht alle gleichmäßig nach unten.Es ist ganz normal, wenn eines der Gewichte etwas schneller nach unten geht als das/die anderen.

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Kleine Holzschäden

Natürlich gewachsenes Holz ist ein Produkt aus der Natur und ist trotz aller Vorsicht sehr empfindlich, so dass sich manchmal kleine Teile durch den Transport lösen können.

Bitte sind Sie so freundlich und kleben Sie die Holzteile vorsichtig wieder mit Holzkleber an, somit kann dieses Problem ohne Komplikation behoben werden.

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FAQ

  • Uhr läuft zu schnell.
    Pendel ist noch nicht einreguliert.
    Pendelscheibe durch schieben etwas nach unten bewegen.

  • Uhr läuft zu langsam.
    Pendel ist noch nicht einreguliert.
    Pendelscheibe durch schieben etwas nach oben bewegen.

  • Trotz schrauben an der Pendelmutter läßt sich die Uhr nicht regulieren.
    Es wird in die falsche Richtung gedreht, oder die Pendelscheibe bewegt sich nicht mit.
    Die Feder in der Pendelscheibe hat sich verklemmt, deshalb senkt oder hebt sich die Pendelscheibe nicht beim Drehen der Schraube, Pendelscheibe etwas hin und her bewegen, damit sich die Feder löst.

  • Zur vollen Stunde schlägt die Uhr regelmäßig zu viel oder zu wenig.
    Stundenzeiger (kleiner Zeiger) ist verschoben.
    Uhr zur vollen Stunde schlagen lassen, Anzahl der Schläge mitzählen, Stundenzeiger von Hand auf die ermittelte Stundenzahl schieben und mit dem langen Zeiger wieder die aktuelle Uhrzeit einstellen.

  • Uhr macht ein gleichmäßig wiederkehrendes Geräusch ca. 5 min. vor dem eigentlichen Schlag.
    Die Uhr besitzt ein Rechenschlagwerk.
    Alle Werke mit Schlag sind sogenannte Rechenschlagwerke, d. h. über einen rechenähnlichen Hebel wird das Schlagwerk immer wieder automatisch richtig einreguliert, egal ob man mit dem langen Zeiger rückwärts oder vor dreht, egal ob das Schlagwerk für kurze oder längere Zeit durch die Nachtabschaltung außer Betrieb war. Immer ca. 4-5 min. vor der Schlagzeit fällt dieser Hebel bei eingeschaltetem Schlagwerk in eine gewisse Position, dabei fällt Metall auf Metall und dadurch entsteht dieses mehr oder weniger starke Geräusch, das kein Fehler bei der Uhr ist und auch keinerlei negativen Einfluß auf die Funktion des Uhrwerkes hat. Allerdings ist dieses Geräusch nicht immer gleichmäßig stark zu hören, es kommt auf den Geräuschpegel im entsprechenden Zimmer an oder auch wie stark dieses Geräusch über das Werk und das Gehäuse nach außen geleitet wird.

  • Uhr schlägt nicht genau bei den Zahlen 6 und 12.
    Zeiger sind etwas versetzt aufgesteckt.
    Uhr auf der vollen Stunde ausschlagen lassen und das Pendel anhalten. Wenn Zeiger und Vierkant miteinander vereint sind, den Zeiger ganz herunternehmen und den Vierkant so lange drehen, bis der aufgesetzte Zeiger wieder genau die richtige Position hat. Wenn der Zeiger lose auf dem Vierkant sitzt, nur die Zeigermutter lösen und dann den Zeiger ebenfalls verdrehen, bis die richtige Position erreicht ist. Dann die Zeigermutter wieder anziehen. In beiden Fällen die Zeigermutter mit Hilfe einer Flachzange lösen und wieder festziehen.

  • Uhr bleibt nach kurzer Zeit stehen, geht nur wenn das Pendel ausgehängt ist oder schräg an der Wand hängt.
    Pendelführung ist verstellt.
    Uhr an der Wand zunächst nach links oder rechts schieben, um festzustellen, in welcher Stellung die Uhr gleichmäßig tickt. Nun das Pendel aushängen und das Stäbchen, an dem das Pendel eingehängt war in die Richtung drücken, in der die Uhr hängt (hängt sie von rechts oben nach links unten, dann nach links drücken), bis Sie einen Widerstand spüren, über diesen Widerstand etwas hinaus drücken und die Uhr wieder senkrecht hängen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Uhr in der Senkrechten gleichmäßig tickt.

  • Gongschlag scheppert.
    Zwischen Hammer und Gongfeder ist kein Spielraum.
    Rückseite der Uhr öffnen und den Kopf des Schlaghammers etwas (1 mm) nach hinten (in Richtung Uhrwerk) drücken. Die Gongfeder sitzt direkt auf dem Rückwanddeckel und hat keinen Spielraum, in diesem Fall die Gongfeder vorsichtig erwas hervorbiegen.